Gem 2/4 „Rangierlok Chur“
Nr. 211
- Gebaut
- 1913 gebaut, umgebaut 1943–1946
- Leistung
- neuer schnelllaufender Einphasenmotor
- Höchstgeschw.
- 55 km/h
- Stückzahl
- 3 (211–213)
- Hersteller
- SLM und BBC (Umbau der Ge 2/4 von 1913)
- Einsatz
- Rangierdienst in Chur, Landquart, Samedan und Ilanz
Stand 11. September 2026: abgebrochen am 21.5.2002
Drei der sieben Ge 2/4 von 1913 wurden zwischen 1943 und 1946 zu Rangierloks mit mittig liegendem Führerstand umgebaut. Der mechanische Teil war noch sehr gut. Durch einen neuen schnelllaufenden Einphasenmotor sank das Gewicht auf 33 t, die Höchstgeschwindigkeit stieg von 45 auf 55 km/h. Die Ge 2/4 211 bekam zusätzlich eine Akkubatterie (daher „Gea“), damit sie auch die damals noch mit Gleichstrom elektrifizierten Arosa-Gleise in Chur bedienen konnte. 1967 ersetzte eine Dieselgeneratorgruppe den Akku; die Lok hieß nun Gem 2/4 und trug einen Einholmstromabnehmer. 2001 löste ein Traktor Tm 2/2 111–120 die inzwischen baufällige Lok ab.
Wusstest du?
- Das „a“ in Gea steht für Akku, das „m“ in Gem für Motor (Diesel).
- Die Rangierlok 212 steht heute bei der Modelleisenbahn-Anlage Kaeserberg bei Freiburg.
Die drei Rangierloks
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Häufige Fragen
- Wann wurde die Baureihe Gem 2/4 gebaut?
- Bauzeit: 1913 gebaut, umgebaut 1943–1946. Hersteller: SLM und BBC (Umbau der Ge 2/4 von 1913).
- Wie hoch ist die Höchstgeschwindigkeit der Baureihe Gem 2/4?
- 55 km/h.
- Wie viele Fahrzeuge zählt die Baureihe Gem 2/4?
- Stückzahl: 3 (211–213). Diese Seite führt 3 Nummern einzeln auf.
- Wo war oder ist die Baureihe Gem 2/4 im Einsatz?
- Rangierdienst in Chur, Landquart, Samedan und Ilanz. Status: nicht mehr im Einsatz.
