Die schmale RoteLoks, Triebzüge und Wagen der Rhätischen Bahn · 1889 bis heute
Foto: Landwasserviadukt, bei Filisur, Albulabahn
Brücke · Albulabahn

Landwasserviadukt

Das Wahrzeichen der Rhätischen Bahn

65 mHöhe
136 mLänge
6 × 20 mBögen
100 mKurvenradius

Die Geschichte

Im März 1901 begann die Firma Müller & Zeerleder mit dem Bau. Schon nach anderthalb Jahren, im Oktober 1902, war die Brücke fertig, im Juli 1903 wurde die Albulabahn eröffnet. Die Baukosten von 280'000 Franken entsprechen heute etwa 3,6 Millionen Franken.

Fünf schlanke Pfeiler im Abstand von 23,5 Metern tragen sechs Bögen. Die Brücke liegt in einer engen Kurve mit nur 100 Metern Radius und steigt dabei stetig an. Am Ende fährt der Zug ohne Übergang in einen Tunnel in der senkrechten Felswand.

Wusstest du?

  • Drei der Pfeiler wurden ganz ohne Baugerüst hochgemauert, damals sehr ungewöhnlich. In den Pfeilern standen eiserne Türme mit Kranbrücken, die mit dem Bauwerk in die Höhe wuchsen und die Steine hinaufhoben.
  • In der Brücke stecken rund 9200 Kubikmeter Mauerwerk.
  • Rund 22'000 Züge fahren jedes Jahr darüber, etwa 60 am Tag.
  • 2009 wurde sie in acht Monaten für 4,6 Millionen Franken saniert. Dafür brauchte es 24'000 Arbeitsstunden; die Stahlschwellen wurden durch Betonschwellen ersetzt.
  • Seit dem 7. Juli 2008 gehört sie zum UNESCO-Welterbe „Rhätische Bahn in der Landschaft Albula/Bernina“.

Häufige Fragen

Wie hoch ist der Landwasserviadukt?
65 Meter. Er ist 136 Meter lang und hat sechs Bögen mit je 20 Metern Spannweite.
Wann wurde der Landwasserviadukt gebaut?
Von März 1901 bis Oktober 1902. Die Albulabahn wurde im Juli 1903 eröffnet.
Wie viele Züge fahren über den Landwasserviadukt?
Rund 22'000 Züge pro Jahr, etwa 60 am Tag.

Zeitleiste

  1. 1901Baubeginn im März
  2. 1902Brücke fertig im Oktober
  3. 1903Eröffnung der Albulabahn im Juli
  4. 2008UNESCO-Welterbe
  5. 2009Sanierung in acht Monaten